8 Tipps, mit denen Du Rasurbrand effektiv behandeln kannst

8 Tipps, mit denen Du Rasurbrand effektiv behandeln kannst

Das richtige Pflegeprodukt ist das A und O, wenn Du Rasurbrand behandeln möchtest. (Quelle: Dodokat/shutterstock.com)

Rasurbrand sieht nicht nur schlimm aus, sondern fühlt sich auch so an. Es brennt, es juckt und im schlimmsten Fall bilden sich sogar kleine Rasierpickel. In diesem Artikel zeige ich Dir, wie Du Rasurbrand behandeln kannst.

1. Erste Hilfe: Haut kühlen

Direkt nach der Rasur solltest Du die betroffenen Hautpartien möglichst schnell kühlen. Auf diese Weise schließen sich die Poren, da sich die Haut durch die Kälte zusammenzieht. So wird Bakterien das Eindringen erschwert. Außerdem beruhigt sich Deine Haut schneller von der Rasur.

Du kannst Deine Haut entweder mit kaltem Wasser kühlen, oder aber mit Eiswürfeln. Diese solltest Du vorher aber unbedingt in ein dünnes Handtuch einwickeln, da es sonst sehr schmerzhaft werden könnte.

2. Cremes und Lotionen

Wenn Du unter Rasurbrand leidest, verzichtest Du am besten auf alkoholhaltige und stark duftende After Shaves. Diese begünstigen den Rasurbrand nur.

Stattdessen solltest Du zu beruhigenden Cremes und Lotionen greifen, die speziell für die Anwendung als After Shave entwickelt wurden. Ein Inhaltsstoff, der bei Rasurbrand immer hilft, ist beispielsweise Aloe Vera.

Die Creme trägst Du direkt nach der Rasur auf die getrockneten Hautpartien auf.

3. Abtrocknen: Tupfen satt reiben

Beim Abtrocknen solltest Du darauf achten, nur zu tupfen und nicht mit dem Handtuch über die Hautpartien zu reiben. Tupfen ist deutlich schonender, wohingegen Reibung die Entstehung von Rasurbrand begünstigt.

Auch kann es nicht schaden, wenn Du ein frisches Handtuch benutzt. Auf bereits benutzten Handtüchern können sich Bakterien gebildet haben, die über die Mikroverletzungen beim Rasieren in die Haut eindringen können. Es drohen Infektionen und Pickel.

4. Hausmittel verwenden

Den vierten Tipp schreibe ich an dieser Stelle nur der Vollständigkeit halber auf. Mir persönlich wäre die Anwendung zu zeitaufwendig und zu klebrig.

Sehr häufig werden statt Lotionen Hausmittel empfohlen, um den Rasurbrand zu behandeln. Dazu zählen beispielsweise Kamillentee, Honig, Magerquark und Babypuder. Alle Substanzen sollen auf die Haut aufgetragen werden und dort für circa 15 Minuten verweilen. Das beruhigt die Haut und wirkt entzündungshemmend.

Wie gesagt, ich habe es noch nie ausprobiert, da ich es mir relativ eklig vorstelle, den Honig wieder vom Hals und vom Gesicht wegzubekommen.

5. Direkt nach der Rasur auf Sport verzichten

Unmittelbar nach der Rasur solltest Du unbedingt auf Sport verzichten. Beim Sport schwitzt man – manche mehr, manche weniger – und der Schweiß brennt höllisch, wenn er mit den Hautirritationen in Berührung kommt. Glaub mir, ich spreche aus Erfahrung.

Stattdessen solltest Du mindestens ein paar Stunden warten, bevor Du ins Fitnessstudio gehst. Nach einigen Stunden sollte sich Deine Haut soweit beruhigt haben, dass der Schweiß keine Schmerzen und Irritationen mehr verursacht.

6. Nicht anfassen!

Rasurbrand sollte in Ruhe gelassen werden. Heißt: Nicht anfassen und vor allem nicht kratzen. Er kann davon nur schlimmer werden.

Im schlimmsten Fall kommen die Bakterien, die sich auf Deinen Händen befinden, mit dem Rasurbrand in Berührung und dringen in die Haut ein. Es kann zu lästigen Infektionen und zur Bildung von unschönen Pickel kommen.

7. Warte bis zur nächsten Rasur

Mit Rasurbrand verhält es sich wie mit Muskelkater. Mit Muskelkater solltest Du niemals trainieren – und mit Rasurbrand solltest Du Dich nicht rasieren. Gib Deiner Haut etwas Zeit, um sich zu beruhigen. Erst, wenn der Rasurbrand vollständig abgeklungen ist, solltest Du wieder zum Rasierer greifen.

8. Rasurbrand vermeiden

Du musst Rasurbrand niemals behandeln, wenn Du ihn bereits im Vorfeld vermeidest. Zu diesem Thema habe ich übrigens einen eigenen Artikel geschrieben, den ich an dieser Stelle nur wärmstens empfehlen kann: 10 Tipps, wie Du Rasurbrand effektiv vermeiden kannst.

Zuletzt aktualisiert: 27. November 2019